In einem parallelen Universum

In einem parallelen Universum ist mein Leben anders.

In einem parallelem Universum habe ich ein Buch veröffentlicht und schreibe gerade an einem weiteren.

In einem parallelem Universum habe ich die ganze Welt besucht und plane eine neue Reise.

In einem parallelem Universum mache ich gerade Karriere und jette von einer Sitzung zur anderen.

In einem parallelem Universum trage ich gerne hohe Schuhe und esse am Ende gar noch Sushi.

In einem parallelem Universum spreche ich viele Sprachen und lerne noch eine weitere hinzu.

In einem parallelem Universum bin ich Mutter vieler Kinder und mein Leben ist dadurch erfüllt.

In einem parallelem Universum trage ich meine Haare kurz… wohne ich in einer Metropole…  Weiterlesen

Wert erkennen, nicht schätzen!

Wir reden von Anerkennung und gleichzeitig reden wir von Wertschätzung. Besser gesagt, wir übernehmen hier das Gedankengut von Abraham Harold Maslow (amerikanischer Psychologe und Mitgründer der humanistischen Psychologie, geb. 1. April 1908, gest. 8. Juni 1970). Mit seiner Bedürfnispyramide hat er unser Denken revolutioniert. Er setzt allerdings voraus, dass der Mensch das nächsthöhere Bedürfnis nicht decken kann, solange es nicht, das vorgängige befriedigt hat. Dies hat heute noch seine Berechtigung. 

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Zwischenleben in Zwischenwelten

Wer kennt das nicht: Ich gehe müde zu Bett. Weiss, dass ich vieles geleistet habe und sehne mich nach dem Schlaf, weil ich weiss, dass ich morgen wieder viel leisten werde. Das weiss ich wiederum, weil meine Agenda bereits vollgespickt ist mit mir bevorstehenden Leistungen. Meine Agenda diktiert mir den zu meisternden Tagesablauf. Anhand der Leistung verdiene ich Wertschätzung, bin erfolgreich und zähle zu einer bestimmten Welt: die Welt der Erfolgreichen, die Welt der Leistenden, die Welt der Strebenden. Diese Aufzählung liesse sich endlos weiterführen. 

Doch es bleibt nur eine Welt zwischen anderen; in ständiger Veränderung. Weiterlesen

Von Mustern und Ringen

„Es ist mal wieder an der Zeit, einen Blog zu schreiben.“

Schon wieder mittendrin in einem Verhaltensmuster, geleitet von einem Glaubenssatz. Schon war das Thema für diesen Blog gefunden. 

Verhaltensmuster geben den Handlungen Ordnung und den Gedanken die Form unseres Weltbildes, das wir ständig neu erfinden, anpassen und zeitweise erweitern.

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Begegnung mit dem Widerspruch

Jean Piaget (1896-1980, schweiz. Erziehungswissenschaftler und Verhaltensforscher) sagte: Die Intelligenz organisiert die Welt, indem sie sich selbst organisiert. 

Die Theorie hinter Piagets These nennt sich kognitive Adaption und vereint die Aspekte der Assimilation, der Akkommodation und der Äquilibration. Grundsätzlich nehmen wir die Einflüsse der Umwelt nicht nur wahr; diese Einflüsse wirken auf unser Weltbild ein und wir konstruieren dieses ständig neu, passen an, stellen neue Verbindungen zwischen alt und neu her etc. Und das alles, damit wir unsere Wahrheit so lange wie möglich aufrecht halten können. 

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